In den vergangenen Jahrzehnten bis 1994 wurde kein Baum nach Art oder Standort gepflanzt, so dass sich der vorhandene Feldahorn und die heimische Esche durch Samenflug vermehrten.
Nach einer Bestandsaufnahme wurden zu nächst der „Wildwuchs“ sowie 8 im Stammholz geschädigte Bäume entfernt.
Vom Herbst 1994 bis 2009 wurden im Schlossgelände 46  neue Bäume nach ausgewählten Sorten vom Förderkreis-Schloss gepflanzt. Ein Großteil der Bäume wurden gespendet oder von Mitgliedsbeträgen bezahlt.
 

Mammutbaum

Die Mammutbäume (Sequoioideae) sind eine Unterfamilie der Pflanzenfamilie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Diese Unterfamilie umfasst drei rezent monotypische Gattungen, d. h. sie bestehen nur aus je einer lebenden Art. Fossil sind allerdings viele weitere Arten überliefert.
Die größten Lebewesen der Erde - strahlen durch Mächtigkeit, Form und Farbe nicht nur etwas Besonderes aus, sondern sind auch ein wertvoller Bestandteil für Wald- und Parkanlagen in unserer europäischen Umgebung.
Demgegenüber steht aber eine wachsende Zahl alter, teilweise über 100-jähriger Mammutbäume, die - oft trotz vollständiger Vitalität - in den letzten Jahren gefällt wurden, um z. B. Platz für Neubauten zu schaffen. Der Schutz dieser wundervollen Bäume wurde und wird immer noch vernachlässigt.
Ihre dicke, faserige Rinde schützt sie vor Waldbränden, die in den trockenen Wäldern an der Sierra Nevada in den westlichen USA häufig auftreten können.
Die meisten Bäume wie z. B. im Sequoia-&-Kings-Canyon-Nationalpark zeigen deutliche Brandnarben, die aber, wenn der Baum nicht zu stark geschädigt ist, wieder verheilen. Die Zapfen der Riesenmammutbäume öffnen sich erst nach einem Waldbrand. Nachdem alle konkurrierenden Pflanzen verbrannt sind, können die Samen ungestört in der nährstoffreichen Ascheschicht keimen. Die Riesenmammutbäume können sehr alt werden und wachsen enorm in die Breite.
Der dickste Baum hat einen Stammdurchmesser von knapp 13 m. Ein berühmter Vertreter dieser Art ist der General Sherman Tree. Die ältesten dieser Bäume sollen über 3000 Jahre alt sein. Das Gewicht der größten Bäume beträgt über 2400 Tonnen. (Zum Vergleich: ein Airbus A380, das größte zivile Passagierflugzeug hat etwa 420 t Startgewicht; ein Blauwal wiegt etwa 140 t; ein kleiner PKW etwa 1 t).
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es diese Bäume in Mitteleuropa als seltene Parkbäume. Im Gegensatz zu den Küstenmammutbäumen sind Urweltmammutbäume generell und Riesenmammutbäume aus bestimmten Provenienzen unter mitteleuropäischen Verhältnissen als frostverträglich anzusehen. Diese beiden Arten gehören seit Jahren zum regulären Baumschulsortiment.
Die englische Bezeichnung „Californian Redwood“ für den Küstenmammutbaum ist denkbar unglücklich und die Quelle einer Unzahl von weitverbreiteten Irrtümern über Mammutbäume, denn diese Bezeichnung passt sowohl zum Riesenmammutbaum als auch zum Küstenmammutbaum: Beide wachsen in Kalifornien und beide haben rötliches Holz.

 

 

immergrün wird bis 30 m hoch;Gepflanzt 1997 Frühjahr, gespendet von Obsthof-Mohn.
wird bis 25 m hoch, winterkahl; Gepflanzt 1994 vom Förderkreis-Schloss

04/04/11

Magnolie-Soulangiana

Gepflanzt: Herbst 1996 vom Förderkreis-Schloss

Japanischezierkirsche

gespendet vom "Eintracht Fanclub" Herbst 1999

Prunus serrulata 'Kanzan' Nelkenkirsche, Zierkirsche
Blütenfarbe: rosa; Wuchshöhe: 6-7 m

04/27/11

Purpur Ahorn

Gepflanzt: Herbst 1996 vom Förderkreis-Schloss

 

 

 

Blutpflaume

Um schon im Frühjahr Farbe in den Schlosspark zu bringen pflanzte der Förderkreis Schloss Langenselbold bereits 1997 vor dem Schloss sechs Blutpflaumen. Diese Frühblüher zeigen sich nun ihre ganze Pracht.

Der Taschentuchbaum, auch Taubenbaum genannt.

Diese Laubbaumart stammt aus China. Der deutsche Trivialname nimmt bezug auf die großen weißen Hochblätter, die wie Taschentücher bzw. von weitem gesehen auch wie mehrere weiße Tauben in den Ästen hängen. Der Taubenbaum wurde von einm Franzosen, 1868 in China endeckt.
Der Taschentuchbaum ist ein laubabwerfender Baum, der in Mitteleuropa je nach Standort von etwa 6 bis 12 m hoch wird.  Die roten Blattstiele sind 4 bis 7 cm lang. Die Blattunterseite ist seidig behaart. Die Blattränder sind gezähnt bis gesägt.
Die Blütezeit (blüht nach 13-15 Jahren ) reicht von April bis Juni. Der Taschentuchbaum ist einhäusig; es kommen an einem Baum männliche, weibliche und zwittrige Blüten vor. Die gegenständigen  „taschentuchähnlichen“, weißen Hochblätter sind ganzrandig oder gesägt. 
Die im Oktober reifenden, meist einzeln stehenden Steinfrüchte sind violett-grün oder hellbraun. Sie enthalten drei bis fünf Samen.
Gespendet wurde vom Jahrgang 1934-35 im Jahre 1999

 


Der Gemeine Judasbaum oder Herzbaum (Cercis)

Gattung der Caesalpiniengewächse mit sieben Arten, ist ein Großstrauch oder mehrstämmiger Kleinbaum, mit nierenförmigen Blättern und in Büscheln stehenden, oft auch aus altem Holz hervorbrechenden Schmetterlingsblüten,  4-6 m hoch; trichterförmig bis schirmartig ausgebreitet; langsamwüchsig.
Blütezeit IV-V, auffällige purpurrosa Blütenbüschel, schmetterlingsförmig, unmittelbar an Stamm und Ästen sitzend. Erscheinen vor den Blättern. Das sehr harte Holz wird aufgrund seiner schönen Maserung als Furnierholz verwendet.
Der Name Judasbaum gründet in der Legende, Judas Ischariot habe sich an einem solchen Baum erhängt, weil er Christus für 30 Silberlinge verraten hat.
Laut einer Erzählung des Mittelmeerraumes sei der Baum hierauf vor Scham rot angelaufen. (Blütenfarben)
Ergänzend hierzu kann man die runden Blätter, welche sich erst während der Blüte bilden, als die Judas für seinen Verrat bezahlten Silberstücke sehen.

Gespendet wurde vom Handels & Gewerbeverein im Jahre 2003

 

Der Chinesische Flieder

Deutsch: Chinesischer Flieder "Saugeana" / Königsflieder (Syringa chinensis)
 
Mit seinem ausgesprochenen lockeren Wuchs und der enormen Blütenfülle ist der Chinesische Flieder (Syringa chinensis) eine der schönsten Fliederarten. Schon in der zweiten Maihälfte erscheinen die üppigen, typisch fliederduftenden, violetten Blüten an meist überhängenden Zweigen.

Wuchs: Kleinstrauch, aufrecht, dicht verzweigt, leicht überhängende Seitenzweige.
Blatt: Eiförmig, am Ende zugespitzt, dunkelgrün, 6 bis 8 cm lang
Blüte: Dunkelviolett, in hängenden Rispen, duftend  Blütezeit: Mai
Eigenschaften: Der Syringa chinensis "Saugeana" gilt als frosthart, wärmeliebend, trockenresistent und stadtklimafest. Eine wertvolle Selektion mit wunderschönen, dunkellilafarbenen Blüten


Sträuche

sommer Spiere
blühende Machonie
Zierquitte
Chinesischer-Flieder
Rhododentren 2012

Rosenbete