Baumpflanzung im Schlosspark für den Frieden

Ahmadiyya-Gemeinde Hanau setzt eine Gleditschie Baumbepflanzung im Langenselbold (rh/res). LNGZ.-30.04.2016

Mit der, Pflanzung einer Gleditschie, eines Lederhülsenbäumchens im Langenselbolder Schlosspark, wollte die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde Hanau gestern ein Zeichen für Frieden und Freundschaft der Kulturen

und Völker setzen. Der Erststadtrat Gustav Schreiner (Grüne) nahm an der Aktion teil, ebenso wie der Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde Maria Königin, Pater Edward, sowie die Stadträte Barbara Egel-Sahler und Herbert Barthet (SPD). Das geistliche Oberhaupt der Glaubensgemeinschaft, Imam Arbab, rezitierte Verse aus dem Koran und unterstrich dabei das Motto der Ahmadiyya, nach der die gläubigen Muslime weltweit leben: „Liebe für Alle, Hass für Keinen“.

„Jamaat“ heißt schlicht Gemeinde, die Ahmadiyya zählt weltweit in rund 195 Ländern laut Angaben ihres Leiters für Soziale Dienste, Rafique A. Khawaja, rund, 200 Millionen Mitglieder. In Deutschland gehören rund 40 000 Menschen dieser Glaubensgemeinschaft an, die sich in einigen zentralen Punkten von anderen muslimischen Glaubensrichtungen unterscheidet. Baumpflanzungen gehören zu den vielen Aktionen, welche die Ahmadiyya regelmäßig durchführt, neben dem alljährlichen Neujahrsputz auf öffentlichen Straßen und Plätzen, sogenannten Charity-Walks. Integrations-Fußballspielen oder Veranstaltungen zu Glaubensfragen.

In mehr als 800 Städten und Gemeinden des Bundesgebiets seien solche Baumpflanzaktionen durchgeführt worden, so jüngst auch in Erlensee. Langenselbold gehörte bislang zum „baumlosen Gebiet“, was natürlich nicht heißt, das in Selbold kein Baum steht; ganz im Gegenteil, und gerade im Schlosspark. Doch, wie der Erste Stadtrat feststellte, eben noch wenige im Zeichen des Friedens und der interkulturellen Verständigung. Dabei müsse man nur ein wenig in die Geschichte schauen: „Friedenseichen“ beispielsweise gebe es häufig, nicht nur als Symbole für das Ende jeweils die beiden Weltkriege. Er selbst habe in seiner fränkischen Heimat eine Linde gepflanzt, als die Wiedervereinigung ganz Deutschland bewegte. Er bewertete die Aktion der Ahmadi, wie sich die Anhänger der Glaubensgemeinschaft nennen, als eine „Stellungnahme für eine offene Gesellschaft“.

Zumal die Ahmadiyya ganz offen für absolute Loyalität zu dem Staat und seinen weltlichen Gesetzen eintrete, in dem ihre Mitglieder leben. So ist die Botschaft eine friedfertige und friedliche; ihr Kalif Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (1BBb bis 1908) und sein heutiger Nachfolger, der in England lebt und die Weltglaubensgemeinschaft von dort aus führt, ist nicht nur der „verkündende Messias“, was sie von allen anderen muslimischen Glaubensrichtungen unterscheiden. Der Kalif und die Imame predigen auch den Weltfrieden, die Gewaltfreiheit und die Freiheit des Glaubens (und zwar jeglichen), und diversifizieren sich in ihrer reformistischen Sichtweise doch um einiges vom orthodoxen Islam.

„Hassprediger“ wird man unter den Imamen der Ahmadiyya nicht finden; als einzige muslimische Glaubensrichtung genießt sie in Deutschland den Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts, ist damit den christlichen Kirchen gleichgestellt und darf in Schulen Religionsunterricht ausüben. Bei einer Baumpflanzaktion müssten viele mitwirken, nur.so setze sie ein Zeichen, meinte Khawaja. Und so schaufelte ein jeder der vielen anwesenden Gäste, Gemeindemitglieder, Pfarrer und Stadträte ein Schauflächen Erde in die Grube, rund um die bereits von Mitarbeitern des Bauhofs gesetzte Gleditschie. Bauhofmitarbeiter verpackten anschließend den Stamm auch noch mit einem Witterungs- und-Stoßschutz. Den „krönenden Abschluss" bildete dabei nicht die noch junge Krone, sondern ein kleines Fest und ein Imbiss der Ahmadiyya Jamaat, bei dem es - ausgesprochen leckere - pakistanische Spezialitäten zu genießen galt.

 


Zeichen des Friedens und der Freundschaft

Islamische Ahmadiyya-Gemeinde Hanau und Stadt Langenselbold pflanzen Friedensbaum

Langenselbold (mab). 2013 wurde die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde als erste islamische Religionsgemeinschaft in Deutschland vom Land Hessen als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt.

Seitdem hat die Gemeinde bundesweit über 800 Bäume in verschiedenen Städten gepflanzt, die ein Symbol des Friedens zwischen Muslimen und andersgläubigen Menschen sein sollen, Seit gestern ist nun auch der Schlosspark in Langenselbold um einen solchen Friedensbaum reicher. Vertreter der Hanauer Ahmadiyya Gemeinde und der Stadt Langenselbold griffen gemeinsam zum Spaten, um die Gleditschie,* auch Lederhülsenbaum genannt, einzupflanzen. Mit dabei der Hanauer Imam Arhab Ahmad sowie der Erste Langenselbolder Stadtrat Gustav Schreiner (Grüne). Besonders schön: Auch Pfarrer Pater Edward von der katholischen Gemeinde Langenselbold griff mit zum Spaten.

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, steht im Programmentwurf der AfD. Stimmt nicht, drücken die Stadt Langenselbold und die Ahmadiyya-Gemeinde aus Hanau mit der gemeinsamen Baumpflanzung im Schlosspark aus. Ein passenderes Symbol hätte die Religionsgemeinschaft nicht wählen können. Ein Baum muss langsam seine Wurzeln unter der Erde schlagen um seine Fühler in alle Richtungen ausstrecken zu können. Ein treffendes Gleichnis für das Vertrauen zwischen Muslimen und andersgläubigen Menschen in Deutschland.

Vor der Einpflanzung erklärte Rafique Khawaja, Leiter für soziale Dienste bei der Frankfurter Ahmadi1rya-Gemeinde, wie wichtig es der Glaubensgemeinschaft sei, den Baum nicht nur zu stiften, sondern diesen mit verschiedenen Vertretern der Stadt gemeinsam einzupflanzen. So griffen alle 30 Anwesenden bei dem feierlichen Ereignis zum Spaten, um den jungen Lederhülsenbaum fest im Schlosspark und damit im gemeinschaftlichen Leben in Langenselbold zu verankern. Darunter zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik sowie des Langenselbolder Magistrats.

Gerade in Zeiten großer Unsicherheit und gesellschaftlicher Umbrüche sei es wichtig, ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft zwischen Muslimen und andersgläubigen Menschen in Deutschland zu setzen, betonte Khawaja. Dem stimmte auch Stadtrat Gustav Schreiner zu. „Der Baum ist ein Symbol für die Bereitschaft unterschiedlichster Menschen in unserer Stadt, aufeinander zuzugehen“, sagte der Grünenpolitiker. Gerade angesichts der weltweiten menschenverachtenden Grausamkeit, die oft im Namen von Religionen verübt würden, sei der Friedensbaum ein Zeichen der Hoffnung, betonte Schreiner, Dabei bedankte er sich bei der Ahmadiyya-Gemeinde aus Hanau für deren Initiative, einer Friedensbaum auch in Langenselbold zu pflanzen. „Unsere Stadt ist offen für Menschen aller Hautfarben und Religionen“, betonte der Stadtrat, Im Anschluss stellten sich alle Anwesenden in einem großen Kreis um den frisch gepflanzten Baum und sprachen unter Anleitung von Imam Ahmad Gebet. Danach erwartete die Gäste ein Imbiss mit pakistanischen Köstlichkeiten in der benachbarten Herrenscheune.

Mit 35 000 Mitglieder „ Ahmadiyya - Muslim – Jamaat“ Deutschland eine eher kleine muslemische Gemeinde. Ihren Ursprung hat die Glaubensgemeinschaft in heutigem Pakistan, wo ihren Anhänger aufgrund abweichender Glaubensinhalte von den vorherrschenden Sunniten seit über 40 Jahren verfolgt werden. Anders als die Mehrzahl der Muslime, für die Mohamed der letzte Prophet ist, verehren die Achmads den 1853 in Indien geborenen Mirza Ghulam Achmad als Messias. GNZ 30.04.2016

 

Lederhülsenbaum

Gleditschie,* auch Lederhülsenbaum gennant

Die Amerikanische Gleditschie (Gleditsia triacanthos), auch Lederhülsenbaum oder Falscher Christusdorn genannt.

Die Amerikanische Gleditschie wächst als sommergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 20 Meter. Sie bildet normalerweise eine trichterförmige Baumkrone aus. Die Rinde ist dunkel rötlichgrau mit flachen schuppigen Furchen. Der Stamm ist dornenbewehrt mit großen Büscheln starker, verzweigter Dornen, die bis 30 cm lang sind, was zu der Bezeichnung „Falscher Christusdorn“ geführt hat. Die Zweige sind etwas hin- und her gebogen und haben meist drei Dornen an jeder Knospe. Die Laubblätter sind überwiegend einfach, viele aber auch doppelt gefiedert. Die einfach gefiederten Blätter sind 10 bis 15 Zentimeter lang und haben 14 bis 26 längliche Blättchen, die jeweils 2 bis 4 Zentimeter lang sind; ein Endblättchen fehlt meist. Die doppelt gefiederten Blätter besitzen 8 bis 14 Fiedern. Ende Oktober bekommen die Laubblätter für kurze Zeit eine schöne goldgelbe Herbstfärbung.

Die Blüten sind in etwa 12 Zentimeterlangen Traubigen Blütenständen locker verteilt angeordnet. Die zygomorphen Blüten der Amerikanischen Gleditschie sind unauffällig. Die männlichen Blüten sind etwa 5 mm groß und haben fünf gelbgrüne Kronblätter.

Auffälliger sind dagegen die Hülsenfrüchte, die im Herbst und Winter von den Bäumen herabhängen. Die etwa 25 (in warmen Lagen auch bis zu 50) Zentimeter langen und 2,5 bis 4 Zentimeter breiten Hülsenfrüchte sind spiralig gedreht und färben sich bei Reife braun.

Die Blätter gelten als giftig, die Samen und Früchte dagegen sind essbar.

Hauptwirkstoff in den Blättern ist das Triacanthin, von dem als Vergiftungserscheinungen Krämpfe sowie Atem- und Kreislaufstörungen beschrieben sind. Tatsächlich sind aber von den Blättern des Baumes bisher keine Vergiftungen bekannt geworden.

Sie ist in Mitteleuropa völlig winterhart und wird hier häufig in Parks und Anlagen gepflanzt. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit wird die Amerikanische Gleditschie in Mitteleuropa und Nordamerika gelegentlich auch als Straßenbaum verwendet.

Dornenlose Sorten dieser Art werden heute sehr gerne im Mittleren Westen der USA angebaut, wo nur sehr wenige Baumarten gedeihen. Eine weitere Verwendung in Mitteleuropa ist der urbane Raum (Straßen, Parks) mit besonderen Bedingungen.

 



"Triumvirat" übernimmt Verantwortung

Drei Personen stehen an der Spitze des Förderkreises: Alexandra und Rainer Habermann sowie Thomas Egel LNGZ 2016.03.21

Langenselbold (pm/tok). Die Überraschung war perfekt. „Der Alte“ in Gestalt des Ehrenvorsitzenden Hans Badstübner hatte es im Vorfeld gerichtet: Noch im Laufe der Woche schien der Förderkreis für das Schloss Langenselbold kopf- und führungslos in eine ungewisse Zukunft zu gehen (die LZ-berichtete).

Doch rund 25 anwesende Mitglieder erlebten es anders, bei der Jahresmitgliederversammlung im Großen Salon des Schlosses.

Drei „neue Köpfe“ wollen die Geschicke des Vereins in Zukunft lenken, und zwar satzungsgemäß - als gleichberechtigt geschäftsführender Vorstand: Alexandra Habermann, Thomas Egel und Rainer Habermann.

Oliver Safavi ist ein viel beschäftigter Immobilienmakler in der Gründaustadt, er hatte vor zwei Jahren sich bereit erklärt, das Zepter des Förderkreises in die Hand zu nehmen und so die Sanierungs-, Pflege und Erhaltungsarbeiten am-Kleinod der Stadt weiter zu führen. Doch nur für zwei Jahre: Dies hatte er bereits im März 2014 unmissverständlich gesagt, und seine beruflichen Umstände änderten auch nichts daran, dass er das Amt des Vorsitzenden nun definitiv aufgab. Mit ihm verabschiedete sich Christian Gärtner aus der Vorstandsarbeit; er hatte bereits früh aus persönlichen Gründen das Handtuch geworfen.

Doch eine blieb, sie hatte sich entschlossen, dem Verein auch für weitere zwei Jahre zur Verfügung zu stehen: Alexandra Habermann aus Neuberg, eine Mitarbeiterin im Immobilienbüro Safavis, und ein Mensch, der gewissermaßen Ordnung in den Geschäften hielt. Sie war ursprünglich als Schriftführerin gewählt worden, hatte dann von Gärtner auch noch die Buchhaltung übernommen, und lieferte der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht, den die Revisoren Christa Lau und Ulrich Herkrath mit dem scheinbar

schlichten, aber „adelnden“ Kommentar quittierten: „Alles ordnungsgemäß belegt, keine Beanstandungen, wir bescheinigen der Kassiererin und dem Vorstand eine sparsame und wirtschaftliche Kassenführung.“ Die daraufhin beantragte Entlastung des alten Vorstands erfolgte einstimmig. Safavi verabschiedet sich vom Förderkreis mit einer stattlichen Leistung, für die ihm auch Bürgermeister Jörg Muth, der traditionell an jeder Vereinsversammlung teilnimmt und als oberster Ansprechpartner der Stadt so manches gewichtige Wort in Sachen Sanierung zu sprechen hat. Dank und Beifall zollte.

Die Restaurierung der Fassade des Heimatmuseums war eines der großen Projekte, die er für den Förderkreis in seiner Amtszeit verfolgte, und zu dem der Verein die stolze Summe von rund 17 800 Euro beisteuerte. Das Ergebnis: Gut gelungen, auch wenn es hinsichtlich der Farbgebung der Verfugung etwas „Grummeln“ seitens des Vereins für Geschichte und Heimatkunde gab. Doch die Diskussion um das richtige Maß von Sanierungsarbeiten ist wichtig, immerhin entscheiden auch Denkmalschutzbehörden gewichtig mit, bei zukünftig noch erfolgenden Maßnahmen wie auch bei bereits durchgeführten.

Für die Zusammenarbeit mit jenen Behörden ist sicherlich der Bauingenieur Stadtplaner und Landschaftsarchitekt Thomas Egel geradezu prädestiniert. Sein Wort hat bei der Stadt Langenselbold wie auch im Main-Kinzig-Kreis großes Gewicht, zeichnet seine Langenselbolder planungsgruppe doch für zahlreiche Bebauungsplan- Projekte, unter vielen anderen den Fliegerhorst Erlensee, das Maintaler Neubaugebiet „Am Weides“, oder das Neubaugebiet „Niedertal II“ in Langenselbold, verantwortlich. Muth freute sich, dass er Egel für das Amt habe gewinnen können, wie er sagte. Und ist zwar die „große Sanierung“ des Schlosses mit der Ära Badstübner mehr oder weniger abgeschlossen und erklärtermaßen dessen Lebenswerk, so stehen doch noch zahlreiche weitere, zum Teil etwas kleinere Sanierungs-, Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten an. Man denke nur an Stichworte wie Eingangstreppe Schloss, Pflege und möglicherweise Umgestaltung der Bepflanzung des Schlossparks, Fassadensanierung von „Ballettschule“ und Herrenscheune, energetische Sanierung des Gesamtensembles, und auch die Beseitigung zahlreicher kleinerer „Erhaltungsschäden“, die sich aus der laufenden Nutzung der Räumlichkeiten im Schloss zwangsläufig ergeben. Dass Schloss und Schlosspark, als geschichtsträchtiger Ort der Kultur, aber auch als historischer wie zeitgemäßer Raum für Spaß und Unterhaltung, mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken sollen: Dafür will sich Rainer Habermann einsetzen.

Der gebürtige Maintaler arbeitet als freier Journalist, in hohem Umfang auch für die LANGENSELBOLDER ZEITUNG, und stellt quasi das „ Bindeglied zur Öffentlichkeit“ im Vorstand dar. Habermann hatte die großen Sanierungsarbeiten im Schloss wie auch die teilweise dramatischen Entwicklungen im Förderkreis für die LZ mitverfolgt. Allen dreien im neuen geschäftsführenden Vorstand - wobei „Habermann und Habermann" übrigens weder historisch noch aktuell in irgendeiner Form miteinander verwandt oder sonst wie verwoben sind, außer in der gemeinsamen Vorstandsarbeit - sprach auch der Bürgermeister während der Mitgliederversammlung sein Vertrauen aus. Man habe sich „über Jahre hinweg kennen und schätzen gelernt“ und strebe weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an, erklärte Muth. Der neue Vorstand versteht sich als „Projekt-Team“, als Beisitzer gehören ihm weiterhin Tibor Tarai, der die Homepage pflegt, und Günter Gehring an. Als neue Revisoren fungieren Maria Vetter und Reinhold Eck. Alle Entscheidungen fielen in der Mitgliederversammlung einstimmig, ohne Enthaltungen und ohne Gegenkandidaturen.


Förderkreis Schloss atmet auf

23 Mitglieder wählen neuen Vorstand GNZ.21.03.2016

Langenselbold (Act). Erleichterung beim Förderkreis Schloss: 23 Mitglieder wählten am Freitagabend einen neuen Vorstand, Aus dem bisherigen Vorstandsteam bleibt Alexandra Habermann dabei, Oliver Safavi und Christian Gärtner scheiden aus dem Vorstand aus. Neu dazugekommen sind Thomas Egel und Rainer Habermann. Bürgermeister Jörg Muth freute sich ebenso wie die versammelten Mitglieder über „die gute Wahl“.

Die beiden neu in den Vorstand Gewählten seien sowohl im Förderkreis als auch bei der Stadt seit Jahren bekannt. Muth dankte dem neuen Vorstandsteam für die Bereitschaft, sich für Schloss und Schlossanlage einzusetzen, Sein Dank ging auch an Ehrenmitglied Hans Badstübner, der sich bei der Suche nach neuen Verantwortlichen äußerst engagiert gezeigt habe. Alexandra Habermann, bisher Schriftführerin, die nach dem Weggang von Kassierer Christian Gärtner auch dessen Aufgaben übernommen hatte, bekommt mit den beiden neuen Vorstandskollegen adäquate Unterstützung. Wer welche Aufgaben federführend übernimmt, wird noch besprochen. Reinhold Eck und Maria Vetter sind neue Revisoren. Die Beisitzer Funktionen nehmen nach wie vor Tibor Tárai und Günter Gering war.

 

 

 

 


Trauerspiel um den Förderkreis

Am Freitag Mitgliederversammlung im Schloss - Hans Badstübners neuer Hilferuf LNGZ-2016.03.16

Langenselbold (rh/rb). Es gleicht einem Trauerspiel in regelmäßigen Akten: Alle zwei Jahre sucht der Förderkreis für das Schloss Langenselbold einen neuen Kopf.

Am Freitag, 18. März, um 19 Uhr stehen die rund 300 Mitglieder des Vereins-respektive diejenigen, die sich überhaupt noch aufraffen, bei der Jahresmitglie-derversammlung im Großen Salon des Schlosses zu erscheinen - erneut vor der Frage: Wer macht den Vorstand?

Der amtierende, um den Immobilienmakler Oliver Safavi und Alexandra Habermann herum, hatte bereits 2014 erklärt, lediglich aus der Not heraus geboren zu sein und die Geschäfte der ehrenwerten Förderer und Mäzene Langenselbolder Kultur maximal als Interimsvorstand, für zwei Jahre, führen zu wollen.

Der Hilferuf von Hans Badstübner dem Ehrenvorsitzenden des Förderkreises, dem man damit wenigstens noch rechtzeitig ein persönliches Denkmal zu Lebzeiten gesetzt hätte, hallt wieder um durch die Gründaustadt: „Ist denn niemand bereit wenigstens Minimalverantwortung zu übernehmen und das Anliegen, nämlich ein großartiges Kulturdenkmal in Form eines historisch kaum vergleichbaren Kleinods, über die nächsten Jahre zu retten?“ Es scheint nicht so. Denn noch hat keiner dem Grandseigneur des Schlosses signalisiert: „Okay ich mache das.“

Nun werden Erinnerungen wach: an das Abdanken des aktiven „Motors“ der Schlosssanierung seit Gründung des Förderkreises im Jahre 1994, Badstübner. Nicht, weil er etwa müde geworden wäre. Sondern weil ein Mann, der sein 80. Lebensjahr erreicht hat, auch einmal etwas zurücktreten darf von der öffentlichen Bühne. An den Mai des Jahres 2012, als ein tatkräftiger neuer „Motor“ des Förderkreises, Klaus-Dieter „Ben“ Mackenroth, auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wurde, an den Folgen eines Unfalls verstarb.

Und an die Jahre 2013 und 2014, in denen man das Gefühl entwickeln konnte, 300 Köpfe im Verein seien müde geworden, wollten sich lieber von ihrem ehrenamtlichen Engagement verabschieden, als Stellung zu beziehen und die - wirklich großartige - Arbeit an der Erhaltung und Weiterentwicklung des Schlosses fortzuführen. Neue Modelle einer Vorstandsarbeit wurden angedacht, Verantwortung sollte sich auf mehrere Schultern verteilen, eine Tätigkeit als „Eventmanager“, statt als Bau und Denkmalspezialist, steht in Aussicht. Doch weder für das Konservative – ein klassischer Vorstand - noch für das „Alternative“ - die Entwicklung neuer Formen eines „Schloss-Marketings“, finden sich Freiwillige. Also hängt bereits nach wenigen Jahren wieder, wie schon 2012, das Damoklesschwert der satzungsgemäßen Auflösung des Vereins, nach einer - kostenträchtigen - Zwangsverwaltung durch das Amtsgericht und dem Verfall des Vereinsvermögens, über der Versammlung am Freitag.

Die Konsequenzen sollte jedes Vereinsmitglied gut überdenken. Denn „die Stadt“ wird's wohl kaum richten können und wollen. Doch vielleicht hat sich ja der Gedanke, ein herausragendes Kulturgut einer Stadt mit privater Initiative erhalten und fördern zu wollen, auch erschöpft. Im Alter der Akteure. Und keine „Jüngeren“ sind in Sicht.

 

Oliver Safavi (3. Von links) und Alexandra Habermann (daneben)haben zwei Jahre „durchgehalten“, jetzt fragt der Förderkreis wieder: Wer macht den Vorstand ? Foto: Habermann

Förderkreis Schloss muss weiter warten

Das Vorstandsteam hört auf und in Selbold interessiert sich niemand für die künftige Führungsarbeit. GNZ-14.03.2016

Langenselbold (cat). Eigentlich wollte das scheidende Vorstandsteam des Förderkreises Schloss am Samstag bei interessierten Selboldern um mögliche Nachfolger werben. Die vorbereiteten ausführlichen Informationen inklusive Führung durch das Selbolder Prunkstück fanden dann aber keine Resonanz bei möglichen Vorstandsanwärtern. Oder anders ausgedrückt: Das Warten auf engagierte Selbolder, die die Schlossanlage mit Gebäuden und Areal nicht nur bewundern, sondern sich darüber hinaus zur Vorstandsarbeit zur Verfügung stellen wollen, war vergeblich.

Die positive Nachricht: Zwar nicht für die offen stehenden Posten,- dafür umso mehr für das Schloss und dessen Geschichte interessierten sich zwei Besucherinnen aus Rothenbergen und klopften an die Tür. Hans Badstübner, der als Gründer des Förderkreises am Samstag selbstverständlich auch auf Aspiranten wartete, gab Gertraud Pfitzer und deren Enkelin Nadine Schumann spontan Gelegenheit, mit ihm gemeinsam die Schlossräume zu besichtigen: eine sehr individuelle Schlossführung inklusive des geschichtlichen Hintergrundes. Angefangen bei Kaiser Napoleon, der 1813 vor der Schlacht zu Hanau-Lamboywald im Selbolder Schloss nächtigte, über die Prinzessinnen Maya und Margarete, die im Schloss wohnten, bis hin zur Gründung des Förderkreises, den bewerkstelligten aufwändigen Restaurierungsarbeiten sowie der aktuellen Nutzung der Räume.

Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises mit Vorstandswahlen findet am Freitag statt. Dabei wird sich zeigen, ob die seit über 20 Jahren erfolgreiche ehrenamtliche Initiative zum Erhalt der Schlossanlage weitergeführt werden kann.

 

 

Müssen weiter auf Nachfolger warten (v.l.) Hans Badstübner, Gertraud Pfilzer, Nadine Schumann, Oliver Safavi. Foto: KÖRTEL

Neuer Vorstand gesucht

Förderverein Langenselbolder Schloss braucht engagierte Mitstreiter / Termin am 12.März

Gelnhäuser Neue Zeitung 01.03.2016

Langenselbold (cat). Die Mitglieder des Förderkreises Schloss werden am 18. März einen neuen Vorstand wählen. Das bisherige Vorstandsteam mit Oliver Safavi, Alexandra Habermann und Christian Gärtner hat sich zwei Jahre lang für das Selbolder Kleinod eingesetzt und muss sich sowohl aus umzugsbedingten als auch aus beruflichen Gründen aus der interessanten Tätigkeit zurückziehen.

Der 1994 gegründete, gemeinnützige Verein mit rund 300 Mitgliedern unterstützt die Stadt bei Instandsetzung, Erhaltung und Pflege der gesamten Schlossanlage, in Zusammenarbeit und in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege Hessen und der Unteren Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises. Seit Gründung des Vereins vor 22 Jahren wurde durch die Unterstützung des Förderkreises aus einem mit Unkraut überwucherten Gelände und einem sanierungsbedürftigen Schloss mit ebenso baufälligen Nebengebäuden ein wahres Schmuckstück, das in jahrzehntelangen Bemühungen aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt wurde. Mittlerweile ist die gesamte Schlossanlage mit Herrnscheune und Heimatmuseum zu einem beliebten Ausflugsziel für Besucher aus der gesamten Region geworden, und darüber hinaus ein Ort für kulturelle und politische Veranstaltungen, den es zu erhalten gilt. Denn, wie der frühere Vorstand Hans Badstübner einmal bemerkte: „Ein altes Gemäuer wird nie ganz fertig.“ Obwohl die Sanierung des Schlosses abgeschlossen ist, ist Aufgabe und Zweck des Vereins weiterhin, die Stadt auch bei Sanierung der Nebengebäude sowie Erhalt der gesamten Schlossanlage zu unterstützen. Zuletzt wurden mit Unterstützung des Förderkreises das Mauerwerk am Heimatmuseum instand gesetzt und neue Ruhebänke im Schlosspark aufgestellt; dies alles finanziert aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen des Landes, soweit Auflagen des Denkmalschutzes erfüllt werden mussten, Die Stadt steuerte rund 580000 Euro bei. „Eigentümer des Schlosses ist die Stadt, also der Bürger“, sagt Oliver Safavi, der sich seit zwei Jahren mit seinem Vorstandsteam um die Schlossanlage kümmert. Diese Aufgabe sei zwar zeitaufwendig, „ aber ein Aufwand, der sich in Grenzen hält, im Vergleich zu Vorstandstätigkeit zum Beispiel bei Sportverein“, Rund 150 Stunden pro Jahr veranschlagt Safavi für die ehrenamtliche Arbeit, Dazu gehöre Unterstützung bei Ausschreibungen zu Sanierung und Renovierungsarbeiten, die Kommunikation mit der Stadt und mit der Denkmalschutzbehörde, sowie die unterstützende Zusammenarbeit mit Architekten beziehungsweise Baufirmen. Auch vor Ort, zum Beispiel bei Führungen durch das Schloss, ist das Vorstandsteam zeitweise vertreten. Gerade weil das Schloss ein Ort für die Bürger ist, sei es wichtig, die abwechslungsreiche Arbeit rund um das Schloss und die Schlossanlage weiterzuführen, ist Safavi Meinung; Sowohl das Vorstandsteam, Beisitzer Roland Eck, als auch der frühere Vorstand Hans Badstübner sind sich einig, dass es sich hierbei um eine Tätigkeit handelt, die „einfach nur Freude“ bringe. „Allein, wenn man sich den Zustand des Schlosses früher und heute anschaut.“ meint Eck. Reichlich Spielraum für Kreativität und Marketing stehe einem Projektteam offen, dass sich für die kommenden Jahre um Erhalt und Weiterentwicklung des Selbolder Schlosses in Zusammenarbeit mit der Stadt kümmern werde: Kreativität für weitere Veranstaltungen, die im Schlossareal durchgeführt werden könnten, und Spielraum für Marketingideen, wenn es darum geht, das Selbolder Juwel weiter bekannt zu machen. Es sei ein ideales Betätigungsfeld für Menschen, die den Wert der Anlage auf dem Klosterberg zu schätzen wissen und sich für den weiteren Erhalt identisch einsetzen möchten. Am Samstag, t2. März, um 14 Uhr gibt es Gelegenheit, die aufwendig restaurierten Räume €anzuschauen, die gesamte Schlossanlage zu besichtigen und weitere Informationen zu Schloss und Schlosspark zu erhalten - selbstverständlich ganz unverbindlich. Wobei die Verantwortlichen natürlich hoffen, dass zahlreiche Interessierte dabei sein werden, die sich für die Vorstandsarbeit interessieren. Treffpunkt am 12. März ist vor dem Schlossportal.

Oliver Safavi (3. Von links) und Alexandra Habermann (daneben)haben zwei Jahre „durchgehalten“, jetzt fragt der Förderkreis wieder: Wer macht den Vorstand ? Foto: Habermann

Spannende „Jobs“ zu vergeben

Förderkreis für das Schloss sucht neue Mitstreiter - Ziel: Attraktivität steigern LNGZ-5.März 2016

Langenselbold. In knapp zwei Wochen ist es wieder so weit: Der Förderkreis für das Schloss sucht am Freitag, 18. März, ab 19 Uhr im Stucksaal neues Führungspersonal für eine spannende Aufgabe - nämlich für die Weiterführung der Sanierung und Betreuungsarbeiten, aber auch für eine völlig neue Konzeption der Vereinsarbeit. „Attraktivitätssteigerung“ lautet das Stichwort, unter dem sich interessierte Bürger förmlich austoben können.

Denn es geht nicht nur um Verantwortung, sondern auch um Kreativität. Das bisherige Vorstandsteam mit Oliver Safavi, Alexandra Habermann und Christian Gärtner hat sich zwei Jahre Jang für das Selbolder Kleinod eingesetzt. Nun muss es sich muss sich aus umzugsbedingten wie auch beruflichen Gründen von seiner Tätigkeit zurückziehen. Es hat einiges geleistet, mit nach wie vor tatkräftiger Unterstützung des Ehrenvorsitzen- den Hans Badstübner. Dessen Lebenswerk, die eigentliche Sanierung des „alten Gemäuers“ ist weitestgehend abgeschlossen.

Die rund 300 Vereinsmitglieder des Förderkreises haben mit ihren Mitgliedsbeiträgen und ihrem Engagement enorm viel dazu beigetragen, dass das Schloss heute regelrecht „in neuem Glanze erstrahlt“ und für zahlreiche Festivitäten genutzt werden kann, dass es mit seinen feinen Bildern und dem edlen Interieur aber auch als Kulturdenkmal gut dasteht. In Zusammenarbeit und in Abstimmung mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises, aber auch unter hoher finanzieller und organisatorischer Beteiligung der Stadt Langenselbold wurde dies möglich, - mit dem „Motor Badstübner“.

Seit der Gründung des Förderkreises vor rund 22 Jahren wurde so aus einem mit Unkraut überwucherten Gelände und einem stark sanierungsbedürftigen Schloss mit ebenso baufälligen Nebengebäuden ein wahres Schmuckstück, in jahrzehntelangen Bemühungen wurde es quasi „aus dem, Dornröschen-Schlaf erweckt“. Mittlerweile ist die gesamte Schlossanlage mit Herrnscheune und Heimatmuseum auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Besucher aus der gesamten Region geworden, das eigentliche Schlossgebäude für Paare zudem ein Ort für den Start in ein gemeinsames Eheleben und darüber hinaus eine

Versammlungsstätte für kulturelle und politische Veranstaltungen, die erhalten werden will. Denn, wie Badstübner einmal bemerkte: „Ein altes Gemäuer wird nie ganz fertig:“

150 Stunden jährlich veranschlagt

Doch welche Aufgaben hat ein Vorstand eigentlich, der nach dem Modell, das auch Beibehalten werden soll, gemeinsam auf drei oder vier Schultern verteilt, Verantwortung übernimmt? „Eigentümer des Schlosses ist die Stadt, also der Bürger“, sagt Safavi, der sich seit zwei Jahren mit seinem Vorstandsteam um die Schlossanlage kümmert. Dieser „Job“ sei zwar zeitaufwendig, „aber ein Aufwand, der sich in Grenzen hält, im Vergleich zu Vorstandstätigkeiten beispielsweise in einem Sportverein“. Rund 150 Stunden pro Jahr veranschlagt er für die ehrenamtliche Arbeit, also rund drei Stunden pro Woche. Dazu

gehöre Unterstützung bei Ausschreibungen zu Sanierungs- und Renovierungsarbeiten, die Kommunikation mit der Stadt und mit der Denkmalschutzbehörde sowie die unterstützen-de Zusammenarbeit mit Architekten respektive Baufirmen.

Das müsse einfach schon Spaß machen, doch ebenso bliebe genügend Raum, um beispielsweise auch über völlig neue Formen einer Vermarktung des Schlosses und die vielfältigen Möglichkeiten, welche die Räumlichkeiten bieten, nachzudenken.

Kreativität, ist gefragt, und der Fantasie sind eigentlich nur dort Grenzen gesetzt, wo es um die Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel geht. Doch selbst dies ist ein „weites Feld“. Sponsoren etwa für Veranstaltungen zu suchen und zu finden, das gelingt heute nicht wenigen Vereinen. So kann sich ein künftiger Vorstand eigentlich als „Projekt-Team“ verstehen, das auf eine begrenzte Zeit Verantwortung übernimmt, aber auch viel Gestaltungsfreiheit hat. Und Spielraum für Marketingideen, wenn es darum geht, das „Selbolder Juwel“ noch weiter bekannt zu machen. Es sei „ein ideales Betätigungsfeld für Menschen, die den Wert der Anlage auf dem Klosterberg zu schätzen wissen und sich für ihren weiteren Erhalt sowie neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen möchten“, meint auch Roland Eck, der als Beisitzer im jetzigen Vorstand ebenfalls über Erfahrung im Umgang sowohl mit dem Förderkreis als auch dem Schloss selbst verfügt.

Rainer Habermann (LZ/kwo)

 

Am Samstag, 12. März, bietet sich ab14 Uhr die Gelegenheit, die restaurierten Räume des Schlosses anzuschauen, die gesamte Anlage zu besichtigen und weitere Informationen zu Schloss und Park zu er halten. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dass an dem Rundgang zahlreiche Interessierte teilnehmen, die sich die Arbeit im Vorstand vorstellen können.

Treffpunkt ist das Schlossportal. Informationen erteilen Hans Badstübner unter der Telefonnummer 06184 2410 und Oliver Safavi unter 06184 7317.

 

 

Suchen ein Projekt-Team für den Vorstand des Förderkreis Schloss: Ehrenvorsitzender Hans Badstübner und Vorstandsmitglied Oliver Savavi (von links). Foto:Habermann